{"id":8829,"date":"2023-09-14T09:00:43","date_gmt":"2023-09-14T07:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/viafabrilis.zw.pl\/?page_id=8829"},"modified":"2023-09-14T09:03:30","modified_gmt":"2023-09-14T07:03:30","slug":"stadtgemeinde-klodzko","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/viafabrilis.zw.pl\/de\/stadtgemeinde-klodzko\/","title":{"rendered":"Stadtgemeinde K\u0142odzko"},"content":{"rendered":"\n<p>K\u0142odzko liegt im S\u00fcden der Woiwodschaft Niederschlesien, im nord-\u00f6stlichen Teil des Glatzer Kessels; die Stadt Wroc\u0142aw ist 100 km entfernt, bis zur tschechischen Grenze sind es 50 km. Die am Fu\u03b2e des Warthagebirge, an der Glatzer Nei\u03b2e gelegene Stadt hat 27\u00a0000 Einwohner und beherbergt die Verwaltung eines der gr\u00f6\u03b2ten Landkreise Polens. Sie liegt an einer Fernstra\u03b2e sowie an der Bahnstrecke von Wroc\u0142aw in Richtung Mi\u0119dzylesie, Kudowa, Stronie und Wa\u0142brzych; dadurch ist sie ein hervorragender Startpunkt f\u00fcr Ausfl\u00fcge in die Region. Ihre strategische Lage an der Grenze zwischen Schlesien und B\u00f6hmen sowie an einer der wichtigsten Handelsrouten Europas zwischen Norden und S\u00fcden, einem Abzweig der seit der R\u00f6merzeit existierenden \u201eBernsteinstra\u03b2e\u201d war die Ursache f\u00fcr ihre lange und bewegte Geschichte. Der Ort erhielt seine Stadtrechte im 3. Drittel des 13. Jh.; eine befestigte Burg existierte hier bereits viel fr\u00fcher. Die erste Erw\u00e4hnung in einer Chronik stammt aus dem Jahr 981, arch\u00e4ologische Ausgrabungen deuten jedoch an, dass dieser Ort bereits zur Zeit des R\u00f6mischen Reiches besiedelt war. Im 11 Jh. war die Stadt oft Grund f\u00fcr viele Zwistigkeiten und bewaffnete Konflikte zwischen den Polen und den Tschechen. Ein 1137 geschlossener Friedensvertrag festigte die Zugeh\u00f6rigkeit zu B\u00f6hmen. Zeiten des Wohlstands verbunden mit der Bl\u00fcte im Handel und Handwerk lie\u03b2en die Stadt zu einem der wichtigsten und reichsten Zentren in der Region werden. An die einstige Bl\u00fctezeit erinnern viele erhaltene, k\u00fcnstlerisch anspruchsvolle Denkm\u00e4ler: die gotische Br\u00fccktorbr\u00fccke \u00fcber den M\u00fchlgraben und die Mari\u00e4-Himmelfahrt-Pfarrkirche, barocke Klosteranlagen des Jesuitenkonvikts und -kollegs sowie das Franziskanerkloster oder das ehem. Bernhardinerkloster (heute ein Klarissenkloster) samt Klosterkirchen. Jahrhunderte des Wohlstands wurden j\u00e4h durch bewaffnete Konflikte aus Gr\u00fcnden der Religion unterbrochen. Die Hussitenkriege (15. Jh.) und der Drei\u03b2igj\u00e4hrige Krieg (17. Jh.) hinterlie\u03b2en in der Stadt Verw\u00fcstungen und Zerst\u00f6rungen, die in den darauffolgenden stehen Jahrzehnten m\u00fchsam beseitigt werden mussten. Das 18. und 19. Jahrhundert f\u00fcr den Umbau der Stadt zu einer Festung; die unter den Habsburgern begonnenen Arbeiten wurden durch die Preu\u03b2en weitergef\u00fchrt. Die milit\u00e4rische Ausrichtung der Stadt blockierte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts den Ausbau der Vorst\u00e4dte, zudem belastete si\u0119 die Stadtverwaltung und die Stadtbewohner mit zus\u00e4tzlichen Abgaben und Leistungen. Die st\u00e4dtebauliche Entwicklung von Glatz begann erst nach der Aufl\u00f6sung der Garnison 1867; die einstige Bl\u00fcte konnte jedoch nie wieder erreicht werden. Was blieb, ist ein europaweit einzigartiges Denkmal der Milit\u00e4rarchitektur, das heute zahlreiche Touristen nach K\u0142odzko lockt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u0142odzko liegt im S\u00fcden der Woiwodschaft Niederschlesien, im nord-\u00f6stlichen Teil des Glatzer Kessels; die Stadt Wroc\u0142aw ist 100 km entfernt, bis zur tschechischen Grenze sind es 50 km. 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